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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN - Stand: 27.03.2026
§1 Geltungsbereich und Vertragsgrundlagen
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Ersu Consulting GmbH, Georgstraße 38, D-30159 Hannover, vertreten durch Hakan Ersu (nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
(2) Insbesondere gelten diese AGB für sämtliche gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen, Leistungen, Angebote und Vertragsverhältnisse des Anbieters, auch wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.
(3) Die Leistungen des Anbieters richten sich ausschließlich an Selbstständige und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, Kaufleute, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde ausdrücklich, die Leistungen im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit in Anspruch zu nehmen. Verbraucher sind vom Vertragsschluss ausdrücklich ausgeschlossen.
(4) Vertragsgrundlage sind ausschließlich der individuell geschlossene Hauptvertrag bzw. das Angebot, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie etwaige ergänzende Vereinbarungen in Textform.
(5) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu. Dies gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis solcher Bedingungen Leistungen vorbehaltlos erbringt.
§2 Vertragsgegenstand und Leistungscharakter
(1) Gegenstand des Vertrages sind Beratungs- und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Unternehmensberatung, Vertrieb, Online-Marketing, Recruiting, Positionierung, KI, Digitalisierung sowie damit zusammenhängende strategische und operative Unterstützungsleistungen. Nicht ausgeschlossen sind in Einzelfällen physische und digitale Produkte, Workshops oder Webinare.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich abschließend aus dem individuellen Angebot, der Auftragsbestätigung, dem Hauptvertrag oder einer gesonderten Leistungsbeschreibung. Nicht ausdrücklich vereinbarte Zusatzleistungen sind nicht geschuldet und können gesondert angeboten und berechnet werden.
(3) Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet der Anbieter keine werkvertraglichen Erfolge, sondern ausschließlich die Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen und Beratungsleistungen.
(4) Auch bei der Vereinbarung bestimmter Zielgrößen, Umsätze, Kennzahlen (z. B. Leads, Bewerbungen, Conversion Rates) oder sonstiger wirtschaftlicher Ergebnisse handelt es sich nicht um geschuldete Erfolge, sondern um Zielsetzungen, deren Erreichung maßgeblich von der Mitwirkung des Kunden abhängt.
(5) Garantien werden nur übernommen, wenn diese ausdrücklich und schriftlich im Hauptvertrag geregelt sind. Die Voraussetzungen, der Umfang sowie die Rechtsfolgen ergeben sich ausschließlich aus der jeweiligen Garantievereinbarung.
(6) Ergänzend zu den Leistungen können dem Kunden digitale Inhalte, Videos, Vorlagen, Mitgliederbereiche oder sonstige Materialien zur Verfügung gestellt werden. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Unterstützung und Vertiefung der individuellen Leistung und stellen kein eigenständiges, systematisch aufgebautes Schulungs- oder Ausbildungsprogramm dar. Insbesondere erfolgt keine strukturierte Wissensvermittlung nach Lehrplan, keine verpflichtende Lernkontrolle und keine Überwachung eines individuellen Lernerfolgs.
(7) Es besteht kein geografischer, zeitlicher, fachlicher oder branchenspezifischer Konkurrenzschutz. Der Anbieter ist berechtigt, auch für Wettbewerber des Kunden tätig zu sein oder zu werden.
 
§3 Vertragsschluss
(1) Der Vertrag kann persönlich, telefonisch, per Videokonferenz, per E-Mail, per Messenger, über eine Website, Webshop, einen Zahlungsabwickler, in Textform oder schriftlich geschlossen werden.
(2) Der Vertrag kommt spätestens zustande durch: beiderseitige Unterzeichnung, Annahme eines Angebots oder Vertrags, Bestätigung in Textform, Zahlung einer Rechnung, Anzahlung oder der ersten Rate, Freischaltung von Zugängen, Beginn der Leistungserbringung oder tatsächliche Inanspruchnahme der Leistung.
(3) Vertragssprache ist Deutsch.
(4) Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss, vor Vertragsschluss in zumutbarer Weise die Möglichkeit zur Kenntnisnahme dieser AGB erhalten und akzeptiert zu haben. Die Inanspruchnahme unserer Dienste, Produkte oder Dienstleistungen ohne Anerkennung dieser AGB ist nicht möglich.
(5) Sofern Vertragsgespräche oder Vertragsschlüsse telefonisch oder per Videokonferenz erfolgen, willigt der Kunde ein, dass diese zu Beweis-, Qualitäts- und Dokumentationszwecken aufgezeichnet und/ oder transkripiert werden dürfen.
(6) Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen eines Vertrags bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen Zustimmung beider Parteien in Textform.
 
§4 Leistungserbringung und Leistungsbeginn
(1) Der Anbieter ist in der Art und Weise der Leistungserbringung frei und berechtigt, die Leistungen nach eigenem fachlichen Ermessen zu gestalten.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten Dritte als Erfüllungsgehilfen einzusetzen. Ein Anspruch auf Leistungserbringung durch eine bestimmte Person besteht nicht.
(3) Die Leistungserbringung beginnt grundsätzlich erst, wenn sämtliche folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Eingang der vereinbarten Vergütung oder der ersten Rate beim Anbieter, vollständige Erbringung aller erforderlichen Mitwirkungshandlungen durch den Kunden, Bereitstellung sämtlicher zur Leistungserbringung erforderlicher Daten, Informationen und Zugänge.
(4) Der Kunde bestätigt, dass ihm Leistungsumfang und Preis vor Vertragsschluss bekannt waren und er diese eigenverantwortlich akzeptiert hat.
(5) Verzögerungen, die auf eine unvollständige oder verspätete Mitwirkung des Kunden zurückzuführen sind, gehen nicht zulasten des Anbieters und führen zu einer entsprechenden Verschiebung vereinbarter Leistungsfristen.
§5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
(1) Sämtliche Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
(2) Die Vergütung ist, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, mit Vertragsschluss bzw. ab Rechnungserteilung ohne Abzug sofort fällig. (3) Der Anbieter ist berechtigt, Teilzahlungen, Abschlagszahlungen, Ratenzahlungen oder Anzahlungen anzubieten. Dabei handelt es sich dann jeweils um eine einheitliche Vergütungsforderung aus dem Gesamtvertrag, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.
(4) Sofern der SEPA-Lastschrifteinzug zwischen den Parteien als Bezahllart vereinbart wird, hat der Kunde dem Anbieter nach Vertragsschluss ein schriftliches SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen.
Dazu ist folgendes Muster vom Kunden zu verwenden: Die Ersu Consulting GmbH, Georgstraße 38, 30159 Hannover, vertreten durch Hakan Ersu, und deren Erfüllungsgehilfen werden ermächtigt, wiederkehrende, fällige Zahlungen von meinem Konto:
IBAN:
mittels SEPA-Basislastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Ersu Consulting GmbH, Georgstraße 38, 30159 Hannover, vertreten durch Hakan Ersu, und deren Erfüllungsgehilfen auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen.
Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen für Zahlungen mittels Lastschrift im SEPA-Basislastschriftverfahren.
Vorname und Name des Kontoinhabers
Straße und Hausnummer des Kontoinhabers
Postleitzahl, Ort
Kreditinstitut (Name und BIC)
IBAN: Ort, Datum
Unterschrift des Kontoinhabers
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Forderungen aus dem Vertragsverhältnis auch von Drittanbietern einziehen zu lassen oder an Dritte, insbesondere Factoring- oder Finanzierungsunternehmen, abzutreten.
(6) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt: Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten, sämtliche offenen Forderungen sofort fällig zu stellen sowie Zugänge zu Plattformen und/ oder Leistungen vorübergehend oder vollständig zu sperren. Bei Zahlungsverzug schuldet der Kunde zudem Verzugszinsen und Mahngebühren in gesetzlicher Höhe. Die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden bleibt vorbehalten. Rücklastschriftkosten, Bankgebühren, Chargeback-Kosten sowie Bearbeitungs- oder Rechtskosten, sind ebenfalls vom Kunden zu tragen.
(7) Befindet sich der Kunde im Falle einer vereinbarten Ratenzahlungsvereinbarung mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die gesamte Restvergütung als Schadensersatz geltend zu machen, abzüglich ersparter Aufwendungen. Dies gilt entsprechend auch für einzelne Rechnungen, sofern diese nach 30 Tagen weiterhin offen sind.
(8) Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, sofern seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Eine Kündigung, Nichtnutzung, teilweise Nutzung oder subjektive Unzufriedenheit des Kunden lässt die vereinbarte Vergütungspflicht grundsätzlich unberührt, soweit der Anbieter die vertraglich geschuldete Leistung bereitgestellt oder ordnungsgemäß angeboten hat.
 
§6 Widerrufsrecht
(1) Verträge mit dem Anbieter werden ausschließlich mit Selbständigen und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, Kaufleuten, juristischen Personen des privaten oder öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen geschlossen. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht daher nicht.
(2) Verbraucher sind vom Vertragsschluss ausdrücklich ausgeschlossen. Sollte der Kunde bei Vertragsschluss keine Charakteristika gemäß §6 (1) innehaben, ist er verpflichtet, dies dem Anbieter vor Vertragsschluss ausdrücklich und umissverständlich in Textform mitzuteilen sowie nachzuweisen.
 
§7 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Hauptvertrag, Angebot oder der individuellen Vereinbarung. (2) Die Vertragslaufzeit verlängert sich, sofern nicht anders schriftlich vereinbart, jeweils um denselben Zeitraum wie die ursprünglich vereinbarte Laufzeit zu denselben vereinbarten Konditionen, wenn nicht eine der Vertragsparteien den Vertrag spätestens einen Monat vor Ablauf der Erstlaufzeit oder der verlängerten Laufzeit (= Kündigungsfrist) gekündigt hat. Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform.
(3) Eine ordentliche Kündigung ist sowohl während der vereinbarten Vertragslaufzeit als auch im Zeitraum zwischen Vertragsschluss und Leistungsbeginn ausgeschlossen.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(5) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde mit Zahlungen in Verzug gerät, der Kunde seine Mitwirkungspflichten erheblich verletzt, der Kunde gegen wesentliche Vertrags- oder Schutzpflichten verstößt sowie wenn der Kunde vertrauliche Inhalte oder Zugangsdaten unbefugt weitergibt.
(6) Kündigt der Anbieter aus einem vom Kunden zu vertretenden wichtigen Grund, bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bestehen, abzüglich ersparter Aufwendungen.
(7) Kulanzregelungen, insbesondere Pausen, Verschiebungen oder Laufzeitverlängerungen aufgrund nachweisbarer Härtefälle, erfolgen ausschließlich freiwillig, ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Anbieters in Textform.
 
§8 Geheimhaltung
(1) Beide Parteien verpflichten sich, alle ihnen im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis bekannt gewordenen vertraulichen Informationen geheim zu halten.
(2) Vertrauliche Informationen sind insbesondere betriebliche Abläufe, interne Strategien, Preise, Angebote, Vertragsinhalte, Zugangsdaten, Kampagnen, Konzepte, Unterlagen, Kundeninformationen, Know-how sowie sonstige nicht öffentlich bekannte wirtschaftliche oder geschäftliche Informationen.
(3) Diese Verpflichtung gilt auch unbeschränkt über das Vertragsende hinaus.
 
§9 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Einzelheiten zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
(2) Soweit im Rahmen von Telefonaten, Meetings, Seminaren, Gruppenformaten oder Beratungen Aufzeichnungen erfolgen sollen, wird der Anbieter die hierfür erforderlichen datenschutzrechtlichen Informationen und, soweit erforderlich, gesonderten Einwilligungen einholen.
(3) Der Kunde versichert, bei der Weitergabe personenbezogener Daten an den Anbieter die Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einzuhalten.
(4) Der Kunde stellt den Anbieter von der Haftung wegen Verstößen gegen die DSGVO und das BDSG im Rahmen des Vollzugs des Hauptvertrags sowie von etwaigen Ansprüchen Dritter wegen der Verletzung geistigen Eigentums vollständig frei, es sei denn, der Anbieter hat diese Verstöße nachweislich zu verantworten. Dies gilt insbesondere bei im Rahmen der Mitwirkungspflicht, vom Kunden zur Verfügung gestelltes Bild-, Video- und Tonmaterial, welches frei von Rechten Dritter sein muss.
 
§10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach den gesetzlichen Bestimmungen.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Der Anbieter übernimmt keine Garantie für einen bestimmten wirtschaftlichen, finanziellen, werblichen, vertrieblichen, unternehmerischen oder sonstigen konkreten Erfolg.
(4) Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Daten- und Programmverluste, entgangene Chancen, reine Vermögensschäden oder aufgrund höherer Gewalt sind ausgeschlossen.
(5) Der Anbieter haftet nicht für Störungen, Ausfälle, Maßnahmen oder Einschränkungen, die auf Drittanbieter, Plattformen, Internetverbindungen oder sonstige externe Faktoren zurückzuführen sind.
(6) Der Anbieter übernimmt keine Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Finanzberatung. Etwaige Hinweise oder Erfahrungswerte, sofern getätigt, stellen keine verbindliche Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Finanzempfehlung dar.
 
§11 Nutzungsrechte und Schutz des geistigen Eigentums
(1) Sämtliche Inhalte, Unterlagen, Konzepte, Strategien und Materialien des Anbieters sind urheberrechtlich geschützt. Jede Weitergabe, Vervielfältigung oder Nutzung für Dritte ist daher untersagt. Der Zugriff durch Mitarbeiter des Kunden ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig und ausschließlich im Rahmen des vertraglich vereinbarten Zwecks gestattet.
(2) Der Kunde erhält, soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, nur ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares, auf die Vertragslaufzeit und den Vertragszweck beschränktes Nutzungsrecht. Der Kunde ist nicht berechtigt, Bild-, Audio- oder Videoaufnahmen von der Leistung des Anbieters zu machen.
(3) Soweit der Kunde dem Anbieter im Rahmen der Zusammenarbeit freiwillig Testimonials, Bewertungen, Erfolgsberichte, Bild-, Audio- oder Videomaterial zur Verfügung stellt, mitteilt oder an Aufzeichnungen mitwirkt, darf der Anbieter diese unentgeltlich und uneingeschränkt für Referenz- und Werbezwecke nutzen.
(4) Sämtliche Zugänge, Login-Daten, Mitgliederbereiche, Videoportale, Unterlagen, Templates, Konzepte, Kampagnenstrukturen, Dokumente und sonstige Materialien sind vertraulich zu behandeln und vor unberechtigtem Zugriff zu schützen. Der Kunde ist verpflichtet, nach Vertragsende solche Inhalte nicht weiter zu verwenden, soweit dies vertraglich nicht ausdrücklich erlaubt ist.
(5) Dem Kunden ist es untersagt, während der Vertragslaufzeit und für einen angemessenen Zeitraum von 12 Monaten danach gezielt unter Ausnutzung vertraulicher Informationen des Anbieters, Erfüllungshilfen oder unmittelbar im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordene Kunden des Anbieters abzuwerben oder für eigene Konkurrenzangebote einzusetzen. Dies gilt auch für die unbefugte Nutzung, Verwertung, Nachahmung oder wirtschaftliche Ausbeutung geschützter Inhalte, Konzepte, Strukturen und Materialien des Anbieters.
(6) Im Falle einer schuldhaften unbefugten Weitergabe, Vervielfältigung, Verwertung oder Offenlegung geschützter Inhalte, o.ä. ist der Anbieter berechtigt, Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz und eine angemessene Vertragsstrafe geltend zu machen. Die Höhe der Vertragsstrafe wird vom Anbieter nach billigem Ermessen festgesetzt und kann im Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden. Dies gilt auch für wesentliche Vertrags- oder Schutzpflichten, insbesondere gegen Geheimhaltungs-, Zugangs- oder Abwerbeverbote.
 
§12 Kein Fernunterricht
(1) Die Leistungen des Anbieters stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar.
(2) Gegenstand der Leistungen ist insbesondere die individuelle, unternehmerische Beratung, Begleitung, strategische Unterstützung sowie die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen in synchroner Interaktion zwischen Anbieter und Kunde.
(3) Der Schwerpunkt der vertraglichen Leistung liegt auf der persönlichen, individuellen Zusammenarbeit. Eine überwiegend selbstständige, systematische Wissensvermittlung durch digitale Inhalte ist nicht Gegenstand der Leistung.
(4) Soweit ergänzend digitale Inhalte, Videoaufzeichnungen, Vorlagen oder sonstige Materialien zur Verfügung gestellt werden, dienen diese ausschließlich der Unterstützung und Vertiefung der individuellen Beratung und sind weder eigenständiger Leistungsbestandteil noch geeignet, die persönliche Zusammenarbeit zu ersetzen.
(5) Insbesondere erfolgt keine strukturierte Wissensvermittlung nach Lehrplan, keine verpflichtende Lernkontrolle sowie keine Überwachung eines individuellen Lernerfolgs. Die Leistungen stellen weder eine schulische noch eine berufsqualifizierende Ausbildung dar und führen zu keinem staatlich anerkannten Abschluss oder Zertifikat.
 
§13 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, an der Durchführung des Vertrages aktiv mitzuwirken.
(2) Der Kunde hat insbesondere sämtliche erforderlichen Informationen, Unterlagen und Daten vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen, erforderliche Zugänge zu Systemen, Plattformen oder Accounts bereitzustellen, vereinbarte Termine oder Sprechstunden pünktlich wahrzunehmen, auf Nachrichten oder Mails des Anbieters zu reagieren, technische Voraussetzungen für die Durchführung von Online-Terminen und digitalen Leistungen sicherzustellen sowie empfohlene Maßnahmen und Umsetzungsschritte eigenverantwortlich zu prüfen und durchzuführen.
(3) Leistungen gelten als erbracht, sobald sie dem Kunden vertragsgemäß angeboten oder zur Verfügung gestellt wurden, unabhängig davon, ob der Kunde diese tatsächlich in Anspruch nimmt. Verzögerungen, Mehraufwand oder Leistungseinschränkungen, die aus einer Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden resultieren, gehen nicht zulasten des Anbieters.
(4) Vereinbarte Termine oder bereitgestellte Sprechstunden, gleichgültig ob im Einzel- oder Gruppenformat, sind verbindlich. Werden diese nicht mindestens 24 Stunden vorher abgesagt oder vom Kunden nicht wahrgenommen, gelten sie als erbracht. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, diese innerhalb des vereinbarten Leistungszeitraums rechtzeitig zu buchen, anzufragen und/ oder wahrzunehmen. Nicht genutzte Termine oder Sprechstunden verfallen ersatzlos mit Ablauf des vereinbarten Leistungszeitraums, sofern der Anbieter deren Durchführung im Wesentlichen ermöglicht hat. Ein Anspruch auf Nachholung besteht nicht.
(5) Der Kunde ist verpflichtet, Beanstandungen, Ansprüche oder Reklamationen hinsichtlich der Leistungserbringung unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Kenntniserlangung, in Textform anzuzeigen und dem Anbieter eine angemessene Frist zur Prüfung und, soweit einschlägig, zur Nachbesserung einzuräumen. Die Frist soll in der Regel mindestens zehn Werktage betragen. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Anzeige oder Fristsetzung, sind entsprechende Ansprüche ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter hat den Mangel vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
(6) Reagiert der Kunde während oder nach Beginn der Leistungserbringung über einen Zeitraum von mehr als zehn Tagen nicht auf Kontaktversuche oder kommt er seinen Pflichten nicht nach, gerät er in Annahmeverzug. Der Anbieter ist in diesem Fall berechtigt, die Leistungserbringung auszusetzen oder einzustellen. Die Vergütungspflicht bleibt hiervon unberührt. Dies gilt auch bei schweren oder wiederholten Verstößen gegen Mitwirkungs-, Geheimhaltungs-, Nutzungs- oder Verhaltenspflichten seitens des Kunden.
 
§14 Rechtswahl und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz des Anbieters ausschließlicher Gerichtsstand. Dies gilt auch, wenn der Kunde nach Vertragsschluss seinen Sitz, Geschäftssitz, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt aus dem Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland verlegt oder dieser zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
(3) Die Parteien verpflichten sich, im Falle von Streitigkeiten zunächst eine außergerichtliche Klärung anzustreben. Keine Streitigkeit im Sinne dieses Paragrafen ist die schlichte Nichtzahlung der Vergütung des Anbieters ohne Angabe von Gründen. Die Durchführung einer außergerichtlichen Klärung oder Einleitung einer Mediation ist möglich, jedoch keine zwingende Voraussetzung für die gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen. Insbesondere bei eilbedürftigen Verfahren, Maßnahmen des einstweiligen Rechtsschutzes, Mahnverfahren sowie unbestrittenen oder fälligen Zahlungsansprüchen ist eine Mediation oder außergerichtliche Klärung vor Klageerhebung nicht erforderlich.
 
§15 Schlussbestimmungen
(1) Abweichungen von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein Vertrag in Textform sowie die schriftliche Bestätigung des Anbieters zu ihrer Wirksamkeit maßgebend.
(2) Sollten eine oder mehrere Teile dieser AGB aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen unwirksam, lückenhaft oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Vertragsbestimmungen und Klauseln hierdurch nicht berührt. Die Parteien sind verpflichtet, die unwirksame, lückenhafte oder undurchführbare Bestimmung durch eine wirksame Bestimmung bzw. Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Stand: 27.03.2026

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ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Stand: 15.02.2022

§1 Geltungsbereich

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen "AGB" gelten für die Rechtsverhältnisse zwischen (uns) Ersu Consulting/ Hakan Ersu (vertreten durch Hakan Kavut alias Hakan Ersu), Industriestr. 1, 30855 Langenhagen (im Folgenden auch „Anbieter“) und (unseren) Kunden (im Folgenden auch „Kunde“).
  2. Sie gelten für jegliche Verträge und Inanspruchnahme von Leistungen des Anbieters, unabhängig ob diese per Kommunikationsmittel wie Telefon, Internet, E-Mai, offline, schriftlich, per Messenger, per Videochat, über die Website https://www.hakanersu.de, über copecart.com etc. zustande gekommen sind bzw. geschlossen wurden.
  3. Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern als auch gegenüber Unternehmern, es sei denn, in der jeweiligen Klausel wird eine Differenzierung vorgenommen. Die Angebote des Anbieters richten sich ausdrücklich nur an Gewerbetreibende, Unternehmer und die, die es werden möchten im Sinne des §14 BGB. Mit dem Vertragsschluss bestätigt der Kunde gegenüber dem Anbieter, die angebotenen Leistungen ausschließlich zu einem gewerblichen bzw. geschäftlichen Zweck (als Unternehmer i.S.d. § 14 BGB) in Anspruch zu nehmen.
  4. Durch die Nutzung der Webseite https://www.hakanersu.de/ (inkl. jegliche Subdomains) oder der Buchung einer der darauf angebotenen Dienstleistungen und Produkte sowie durch die Buchung dieser nach einem Telefonat mit dem Anbieter oder auch über die Social Media Kanäle des Anbieters wie z.B. https://www.instagram.com/_hakanersu_/, erkennt der Kunde die jeweils aktuelle Version dieser AGB für alle Rechtsverhältnisse zwischen ihm und dem Anbieter als verbindlich an. Gleiches gilt für Bestellungen über Zahlungsabwickler wie Stripe, Lexoffice, Copecart, Salespower etc. sowie über mündlich vereinbarte Bestellungen.
  5. Die Inanspruchnahme der Angebote des Anbieters ohne vorherige Anerkennung dieser AGB gestattet der Anbieter nicht. 
  6. Auf das Rechtsverhältnis zwischen Anbieter und Kunden, sowie auf die in diesem Rechtsverhältnis geschlossenen Verträge finden ausschließlich diese AGB Anwendung. Abweichenden Regelungen oder Vorschriften des Kunden wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Abweichende Regelungen oder Vorschriften des Kunden finden auch dann keine Anwendung, wenn diese nicht individuell ausdrücklich widersprochen wird.
  7. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichenden Bedingungen des Kunden Leistungen vorbehaltlos ausführt.
  8. Diese AGB gelten auch für alle zukünftigen Leistungsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden (in Zusammenhang mit dem angebotenen Leistungsgegenstand), ohne dass es einer ausdrücklichen Einbeziehung bedarf. 

§2 Vertragsgegenstand

  1. Gegenstand des diesen AGB zugrunde liegenden Vertrages ist die Beratung im Bereich Unternehmertum, Online Marketing, Vertrieb, Agenturaufbau und -skalierung, Digitalisierung und der Persönlichkeitsentwicklung sowie die Erbringung von Marketingdienstleistungen und der Verkauf von Seminaren und digitalen Produkten wie z.B. Videokurse.
  2. Unser Kunde erhält beim Kauf eines rein digitalen Produktes einen Zugriff zu einem geschützten Mitgliederbereich, der digitale Trainingsinhalte in Form von einer Online Plattform abrufbaren Videos beinhaltet.
  3. Außerdem bieten wir die Teilnahme und Durchführung an Coachings, Seminaren und Beratungsleistungen an – multimedial, videobasiert, telefonisch und/oder ggf. auch stationär. Die Coachings- und Beratungsdienstleistungen erfolgen, je nach Ihrer Buchung, standardisiert und/oder individualisiert. Der konkrete Gegenstand des Vertrages ergibt sich aus dem zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag.
  4. Es handelt sich bei den Produkten und/ oder Dienstleistungen des Anbieters nicht um Fernlehrgänge gemäß § 12 FernUSG.
  5. Dem Kunden ist bewusst, dass keine Lernerfolgskontrollen stattfinden.
  6. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet der Anbieter auch insoweit nicht die Erbringung eines Werks oder die Ausführung von Dienstleistungen außerhalb der Beratung wie z.B. die Etablierung oder Durchführung von Marketingmaßnahmen und -kampagnen. Dem Kunden ist bewusst, dass ein Erfolg vom Anbieter nicht geschuldet wird, genauso wenig wie Garantien. Die Parteien sind sich darüber einig, dass der Anbieter dem Kunden gegenüber ausdrücklich keinen konkreten quantitativen und/oder wirtschaftlichen Erfolg schuldet.
  7. In Bezug auf die Inhalte eines mit uns eingegangenen Coaching-, Dienstleistungs- oder Beratungsvertrags steht uns ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu.
  8. Das Anrecht und der Zugriff auf unsere Angebote wird ohne vorherige Anerkennung unserer AGB nicht gestattet. Mit der Bestellung des Kundens gelten die AGB als gelesen und akzeptiert, insbesondere sofern nach 24 Stunden kein explizieter Widerspruch gegen diese eingelegt werden. 
  9. Der Kunde ist im Rahmen des Vertragsverhältnisses zur Mitwirkung verpflichtet. Er wird die erforderlichen Mitwirkungshandlungen auf erstes Anfordern von uns unverzüglich erbringen.

§3 Vertragsschluss

  1. Ein Vertragsschluss kommt zustande, wenn der Kunde einen vom Anbieter erstelltes und per Mail, Fax oder Brief versendeten Vertrag unterschreibt und per Mail, Fax oder Brief zurücksendet oder wenn der Kunde nach Auswahl eines Produkts oder Pakets des Anbieters und Weiterleitung auf einen in §1 (4) aufgeführten Zahlungsabwicklungsdienstleister die dort zum Abschluss des Vertrages notwendigen Schritte durchläuft. Der Vertragsschluss über Zahlungsabwickler wie CopeCart oder SalesPower kommt nach Eingabe der persönlichen Daten und Zahlungsdaten durch Klick auf den Button „Jetzt kostenpflichtig bestellen“ zustande.
  2. Mit der Annahme des Angebots bestätigt der Kunde den Erhalt eines Hinweises auf die Gültigkeit dieser AGB sowie der vor der Beauftragung bereitgestellten Möglichkeit der Kenntnisnahme dieser AGB.
  3. Sofern der Vertragsschluss fernmündlich kommuniziert wird, willigt der Kunde ein, dass wir das Telefonat mit ihm und/oder dem jeweiligen Videochat zu Beweis- und Dokumentationszwecken aufzeichnen dürfen.
  4. Der Anbieter ist berechtigt, Mitarbeiter oder Dritte mit der Erfüllung der geschuldeten Leistungen zu beauftragen. Der Anbieter wird diesen Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass dieser über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt.
  5. An Abbildungen, Zeichnungen, Kalkulationen und sonstigen Unterlagen – auch im Rahmen der Vertragsanbahnung – behält sich der Anbieter Eigentums- und Urheberrechte vor. Dies gilt auch für solche schriftlichen Unterlagen, die als vertraulich bezeichnet werden. Vor ihrer Weitergabe an Dritte bedarf der Kunde der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung bzw. Zustimmung des Anbieters.
  6. Dem Anbieter ist es gestattet, den Vertrag, einschließlich aller Forderungen an eine Factoring Gesellschaft zu verkaufen. 
  7. Der Anbieter verkauft keine Abonnements an Kunden. Sollte doch ein Abonnement abgeschlossen worden sein, so hat das den Grund, dass bei Ratenzahlung des Gesamtbetrags die möglichen Grenze der Ratenzahlung auf Zahlungsabwickler wie CopeCart oder SalesPower (i.d.R. max. 24 Raten) nicht möglich gewesen ist und sowohl weitere als auch niedrigere Raten dem Kunden eingeräumt worden sind und diese aufgrund der Zahlungsabwicklung über einem monatlichen Abonnement vereinbart worden sind bis die Gesamtsumme der Bestellung offiziell erreicht wurde. Die rechtliche Kündigung eines solchen Abonnements findet somit in diesem Fall keine Anwendung oder Wirksamkeit. 

§4 Zahlungsbedingungen

  1. Bei Bestellungen über CopeCart gelten bezüglich der Zahlungsmittel und Bedingungen die dort vorgegebenen Forderungen, einzusehen unter: https://www.copecart.com/agb/.
  2. Für alle anderen Bestellungen gelten die folgenden Voraussetzungen: 
  3. Als Zahlungsmittel steht die Zahlung auf Rechnung sowie bei dauerhaften und/oder wiederkehrenden Leistungen der SEPA-Lastschrifteinzug zur Verfügung. Andere Zahlungsmittel werden nicht angeboten und werden zurückgewiesen, es sei denn der Anbieter genehmigt oder stellt dies zur Verfügung.
  4. Es gelten die gesetzlichen Regelungen betreffend die Folgen des Zahlungsverzuges.
  5. Die Aufrechnung durch den Kunden ist nur möglich mit Ansprüchen, die rechtskräftig festgestellt, von uns anerkannt oder mit unserer Hauptforderung synallagmatisch verknüpft sind. Ist der Kunde Unternehmer, ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.
  6. Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, behält sich der Anbieter das Recht vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich der fälligen Zahlungen nicht auszuführen.
  7. Ist der Kunde mit mindestens zwei fälligen Zahlungen gegenüber in Verzug oder kommt es zu Rücklastschriften, ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Leistungen einzustellen. Der Anbieter wird die gesamte Vergütung, die bis zum nächsten ordentlichen Beendigungstermin fällig wird bzw. alle offenen und vereinbarten Raten des Gesamtbetrages, als Schadensersatz mit sofortiger Wirkung geltend machen. Ersparte Aufwendungen sind in Abzug zu bringen.
  8. Dem Kunden ist bewusst, dass bei Zahlungsausfällen oder offenen Forderungen die Leistungen eingestellt werden, der Vertrag und die Zahlungsvereinbarung unberührt bleiben und der Zugang zu digitalen Produkten zeitweise oder dauerhaft gesperrt werden.
  9. Wird eine Lastschrift aufgrund unzureichender Kontodeckung oder aufgrund der Überlassung einer falschen Bankverbindung oder widerspricht der Kunde schuldhaft der Lastschrift, obwohl er hierzu nicht berechtigt ist oder in allen anderen Fällen einer Rücklastschrift, muss der Kunde entsprechende Gebühren tragen, die infolge der Rückbuchung durch das jeweilige Kreditinstitut gefordert werden.
  10. Etwaige freie Kündigungsrechte des Kunden werden ausgeschlossen.
  11. Sollte der Kunde die Leistungen des Anbieters doch nicht oder nicht mehr weiter in Anspruch nehmen wollen, besteht kein Recht auf Widerruf/ Stornierung oder Kündigung. Der Vertrag und die Zahlungsvereinbarung bleiben unberührt, auch wenn der Kunde die Leistung nicht in Anspruch nimmt und demnach keine Leistung seitens des Anbieters erbracht wird bzw. nicht erbracht werden kann, außer das Bereitstellen von digitalen Produkten während der vereinbarten Laufzeit, sofern der Kunde ein Anrecht darauf hat. 
  12. Bei Bestellungen über einen Zahlungsabwickler des Anbieters, ist der Kunde nicht dazu berechtigt, dem Zahlungsabwickler eine Kündigungsanfrage zu senden, ohne zuvor den Anbieter darüber in Kenntnis gesetzt zu haben. 
  13. Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Zahlungsabwickler jederzeit zu ändern oder die Zahlung intern abzuwickeln, insbesondere in Fällen von Zahlungsausfällen o.ä.          
  14. Es finden keine nachträglichen Zahlungsmodalitäten o.ä. des Vertrages und des Zahlungsplans statt. Dem Kunden ist es jedoch gestattet, sofern eine Ratenzahlung des Gesamtbetrags vereinbart wurde, den Gesamtbetrag bzw. alle offenen Beträge auf einmal zu zahlen und den Ratenplan unter Berücksichtigung bereits gezahlter Beiträge, zu stoppen. 
  15. Der Vertragspartner ist darüber informiert, dass die durch den Auftrag entstehenden Forderungen an ein Finanz- bzw. Factoringunternehmen, wie z.B. an die Meridiem Finanz GmbH, Kieshecker Weg 240, 40468 Düsseldorf, sowie an ein refinanzierendes Institut abgetreten werden können, wobei diese Unternehmen dann unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen auch berechtigt sind, die in Zusammenhang mit den abgetretenen Forderungen stehenden Daten zu speichern, zu verarbeiten oder zu nutzen und Auskünfte der SCHUFA Holding AG in Wiesbaden einzuholen. Mail: [email protected] Tel: 06331 53 18 65 2 Dem Vertragspartner ist bekannt, dass Zahlungen ausschließlich auf das auf den Rechnungen angegebene Zahlungskonto zu leisten sind.

§5 Leistungs- und Mitwirkungspflichten des Kunden

  1. Der Kunde ist verpflichtet, alle Angaben wahrheitsgemäß und korrekt zu machen. 
  2. Der Kunde ist verpflichtet, uns sämtliche zur Durchführung der vereinbarten Leistungen notwendigen Informationen und Dokumente rechtzeitig und vollständig bereitzustellen oder uns den Zugang zu diesen Informationen und Dokumenten zu ermöglichen. Für Verzögerungen, welche aufgrund eines Verstoßes gegen diese Mitwirkungspflichten des Kunden erfolgen, haftet alleine der Kunde.
  3. Der Kunde ist verpflichtet, für die Durchführung des Auftrages nur solche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, deren Verwendung und Verwertung durch den Anbieter im Rahmen des Auftrages keine Urheber-, Marken- oder Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter entgegenstehen.
  4. Ist der Kunde Unternehmer, so verpflichtet er sich, sämtliche Leistungen des Anbieters innerhalb einer Frist von fünf Werktagen ab Eingang beim Kunden zu prüfen und etwaige Mängel anzuzeigen. Nach Verstreichen dieser Frist ohne Rückmeldung des Kunden gelten die Leistungen als vom Kunden abgenommen.
  5. Der Kunde erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, keine Login-Benutzernamen, Passwörter, Materialien und Links, auf die der Kunde im Rahmen dieses Vertrags Zugriff erhält, an Dritte weiterzugeben. 
  6. Der Anbieter ist berechtigt, bei Verletzungen der vorgenannten Pflichten nach Ablauf einer zu setzenden, angemessenen Frist zur Erfüllung der Pflichten den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen oder von diesem zurückzutreten.
  7. Die Vergütungsverpflichtung wird von einer solchen Kündigung oder einem entsprechenden Rücktritt nicht berührt, insofern bereits Leistungen durch den Anbieter erbracht wurden oder sofern der Kunde sich nicht meldet.
  8. Sollte der Kunde die Leistungen des Anbieters doch nicht oder nicht mehr in Anspruch nehmen wollen, besteht kein Recht auf Widerruf. Der Vertrag und die Zahlungsvereinbarung bleiben unberührt, auch wenn der Kunde die Leistung nicht in Anspruch nimmt und demnach keine Leistung seitens des Anbieters erbracht wird bzw. nicht erbracht werden kann, außer das Bereitstellen von digitalen Produkten, sofern der Kunde ein Anrecht darauf hat. 
  9. Dem Kunden ist bewusst, dass bei Zahlungsausfällen oder offenen Forderungen die Leistungen eingestellt werden, der Vertrag und die Zahlungsvereinbarung unberührt bleiben und der Zugang zu digitalen Produkten zeitweise oder dauerhaft gesperrt werden.
  10. Bei der Abgabe von Bewertungen und Kommentaren im Internet und innerhalb von sozialen Medien sowie im Allgemeinen ist der Kunde verpflichtet, auf unsere Interessen Rücksicht zu nehmen, insbesondere ist es dem Kunden nicht gestattet, falsche und nicht wahrheitsgemäße Behauptungen, Schmähkritiken über unsere Dienstleistung/ Produkt oder Informationen gemäß §8 Geheimhaltungspflicht zu veröffentlichen oder zu äußern.
  11. Diese Verpflichtung gilt auch, wenn der Kunde an Offline- und Online Veranstaltungen/ Events oder an Gruppen von uns (z.B. auf Facebook, Whatsapp und Zoom) teilnimmt. Sollten geschäftsschädigende Äußerungen innerhalb von Veranstaltungen, gegenüber Dritten oder unserer Gruppen, gegenüber weiteren Kunden oder Interessenten des Anbieters sowie im Internet publiziert oder geäußert werden, sind wir berechtigt, den Kunden von der Teilnahme an Gruppen auszuschließen und Strafanzeige gegen den Kunden aufgrund von Verleumdung zu stellen.
  12. Dem Kunden ist es nicht gestattet, eigene Gruppen mit anderen Kunden, Interessenten oder Abonnenten des Anbieters zu erstellen oder ihnen Inhalte zuzuschicken bzw. sie zu kontaktieren, ohne dass der Anbieter das zuvor ausdrücklich schriftlich genehmigt hat.
  13. Der Kunde hat die üblichen Verhaltensweisen eines redlichen Kaufmanns uns gegenüber zu gewährleisten. Wir behalten uns vor, jede rechtswidrige und/oder unsachgemäße beziehungsweise sachgrundlose Äußerung über uns und unsere Dienstleistungen, sei es durch Kunden, Mitbewerber oder anderweitige Dritte, insbesondere unwahre Tatsachenbehauptungen und Schmähkritiken, zivilrechtlich zu verfolgen und darüber hinaus ohne Vorankündigung zur Strafanzeige zu bringen. 
  14. Der Kunde ist sich seiner Verantwortung bewusst, Termine zuverlässig wahrzunehmen oder rechtzeitig max. 24 Stunden vorher abzusagen, andernfalls sind die Anbieter berechtigt, eine Rechnung in Höhe von mind. 250 Euro zzgl. MwSt als Schadensersatz für den jeweiligen Termin auszustellen und weitere Leistungen ohne Auswirkung auf die Zahlung einzustellen.
  15. Der Kunde ist verpflichtet vorbereitet zu Terminen zu erscheinen und beim ersten Termin mindestens 30% des Video-Trainings im Mitgliederbereich angeschaut zu haben, sofern ein Zugang seitens des Anbieters gewährt wurde.

§6 Vertragslaufzeit und Kündigung

  1. Alle vereinbarten Preise verstehen sich in netto zzgl. der gesetzlichen MwSt.
  2. Die Vertragslaufzeit ist für die im jeweiligen abgeschlossenen Hauptvertrag vereinbarte Laufzeit festgelegt.
  3. Die Vertragslaufzeit verlängert sich vorbehaltlich anders lautender Vereinbarung zwischen dem Anbieter und dem Kunden jeweils um die Dauer der Erstlaufzeit, wenn nicht eine der Vertragsparteien den Vertrag spätestens 4 Wochen vor Ablauf der Erstlaufzeit oder der verlängerten Laufzeit (= Kündigungsfrist) gekündigt hat. Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.
  4. Vorzeitige oder freie Kündigungsrechte des Kunden innerhalb der Vertragslaufzeit werden ausgeschlossen. 
  5. Der Anbieter hat das Recht, den Vertrag aus wichtigem Grund, insbesondere bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen. Das Recht zur fristlosen Kündigung bei Vorliegen eines wichtigen Grundes bleibt unberührt.
  6. Auch bei vorzeitiger Beendigung des Vertrages sind die bis dahin erbrachten Leistungen zu vergüten.
  7. Ein außerordentliches Kündigungsrecht wird nicht eingeräumt!
  8. Im Fall der vorzeitigen Beendigung bzw. Kündigung des Kunden aus wichtigem Grund bleibt der Vergütungsanspruch des Anbieters unberührt und dem Anbieter ist es gestattet, den offenen Gesamtbetrag als Schadensersatz ohne Abgabe einer Erklärung geltend zu machen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
  9. Unter keinen Umständen wird der Anbieter bereits gezahlte oder offene Beträge wie Raten zurückerstatten.
  10. Es gelten die in §4 aufgeführten Zahlungsbedingungen.
  11. Nach Beendigung der Laufzeit schuldet der Anbieter keine Leistungen mehr, auch wenn weiterhin Zahlungen stattfinden, da es sich hierbei dann um Raten des Gesamtbetrages handelt, welche bis zum Ausgleich des Gesamtbetrages weitergezahlt werden müssen. Ein Widerrufsrecht findet keine Anwendung.

§7 Widerrufsrecht

  1. Wir gehen ausschließlich Verträge mit Unternehmern und Gewerbetreibenden im Sinne des § 14 BGB ein. Ein Widerrufsrecht besteht daher gesetzlich nicht bei fernmündlich mit Unternehmern eingegangenen Verträgen.
  2. Der Kunde stimmt mit seinem Kauf zu, dass der Zahlungsabwickler des Anbieters und der Anbieter selbst mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen. Der Kunde hat zur Kenntnis genommen und bestätigt, dass er mit dieser Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags mit sofortiger Wirkung sein Widerrufsrecht verliert, gleichgültig, welche Zahlungsmethode oder Anbieter er gewählt hat.

§8 Gewährleistung und Haftung – Haftungsausschluss

  1. Der Anbieter gibt vorbehaltlich einer ausdrücklichen vertraglichen Regelung keine Garantien im Rechtssinne.
  2. Gewährleistungsrechte des Kunden sind allgemein ausgeschlossen, insbesondere wenn dieser selbst Änderungen an den Leistungsergebnissen des Anbieters vornimmt oder durch Dritte vornehmen lässt, es sei denn, der Kunde weist nach, dass der Mangel bereits bei ursprünglichem Ergebnis anhaftete.
  3. Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die eine Verletzung von Schutzrechten geltend machen. Die Parteien werden sich unverzüglich schriftlich gegenseitig benachrichtigen, falls gegen einen von ihnen Ansprüche wegen der Verletzung von Schutzrechten geltend gemacht werden.
  4. Für Maßnahmen, die aufgrund von Datenschutzangelegenheiten, fälschlicher Informationen o.ä. gegen den Kunden verhängt werden oder dieser abgemahnt wird, haftet der Anbieter in keinem Fall.
  5. Wird die vertragsgemäße Nutzung entgegen Abs. 4 oder 5 durch Schutzrechte Dritter beeinträchtigt, so hat der Anbieter unbeschadet der dem Kunden zustehenden Ansprüche das Recht, in einem für den Kunden zumutbaren Umfang nach dessen Wahl entweder die vertraglichen Leistungen so abzuändern, dass sie aus dem Schutzbereich herausfallen, gleichwohl aber den vertraglichen Bestimmungen entsprechen, oder die Befugnis zu erwirken, dass sie uneingeschränkt und ohne zusätzliche Kosten für den Kunden vertragsgemäß genutzt werden können.
  6. Die vom Kunden zu verantwortende Darstellung von Daten und Informationen auf den durch den Anbieter erstellten Webprojekten erfolgt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Kunden, außer die Erstellung solcher Daten und Informationen durch den Anbieter wird ausdrücklich vertraglich vereinbart. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der insofern dort dargestellten, vom Kunden übermittelten oder zur Verfügung gestellten Informationen des Kunden.
  7. Auf die Verfügbarkeit der auf Fremdservern des Kunden gehosteten Software hat der Anbieter keinen Einfluss. Daher ist eine Haftung für die Verfügbarkeit der Projekte ausgeschlossen. Der Anbieter gibt hinsichtlich der Projekte keine Zusagen, Garantien oder anderweitige Zusicherungen im Rechtssinne.
  8. Die Haftung für Verzögerungen, die auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden beruhen, ist ausgeschlossen.
  9. Der Anbieter haftet darüber hinaus lediglich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des Anbieters oder einem seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Für Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen, vom Anbieter zu vertretenden Verletzung vertragswesentlicher Pflichten beruhen, haftet der Anbieter nur für vertragstypische und vorhersehbare Schäden. Vertragswesentliche Pflichten sind Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages zwischen dem Anbieter und dem Kunden überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertraut werden darf. Im Übrigen besteht keine Haftung.
  10. Der Anbieter gibt keine Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Finanzberatung! 
  11. Der Anbieter berät lediglich aus eigenen Erfahrungen und spricht nicht verbindliche Empfehlungen aus. Der Kunde verpflichtet sich vor Umsetzung von Ratschlägen oder Handlungsanweisungen selbstständig und eigenverantwortlich die Inhalte der Beratung zu überprüfen und aus eigenem Interesse zu handeln.
  12. Der Anbieter haftet für keine Aussagen, die er während der Beratung oder im Allgemeinen von sich gibt sowie auch nicht für Vermögensschäden oder ähnliches.
  13. Insbesondere spricht weder der Anbieter noch Organe und Mitarbeiter Garantien aus. Der Anbieter schuldet bzw. verspricht keine Geld- oder Erfolgsgarantien, sowohl vor- als auch während und nach dem Vertrag bzw. der Zusammenarbeit mit dem Kunden oder gegenüber Interessenten nicht. Der Anbieter kann also keine Umsatzsteigerungen o.ä. zusagen und garantiert keine bestimmte Leistungsstufe oder Ergebnisse wie eine bestimmte Reichweite, Umsatz oder eine bestimmte Anzahl von Leads, Neukunden, Mitarbeitern etc. Ein Beispiel für Ergebnisse, die für andere Kunden des Anbieters erzielt wurden, kann als Marketinginstrument verwendet und dem Kunden nur zu Demonstrationszwecken gezeigt werden und wird daher vom Anbieter nicht als Hinweis auf versprochene Ergebnisse oder das Niveau der Ergebnisse ausgelegt.
  14. Es ist bewusst, dass es sich um Werbemaßnahmen durch die Optimierung und Betreuung der Social-Media-Aktivitäten des Auftraggebers handelt. Der Anbieter schuldet nur Dienstleistungen, er kann also keine Umsatzsteigerungen o.ä. zusagen und garantiert keine bestimmte Leistungsstufe oder Ergebnisse wie eine bestimmte Reichweite oder eine bestimmte Anzahl von Neukunden, Bewerbungen oder Arbeitnehmern/Mitarbeitern. Ein Beispiel für Ergebnisse, die für andere Kunden des Auftragnehmers erzielt wurden, kann als Marketinginstrument verwendet und dem Auftraggeber nur zu Demonstrationszwecken gezeigt werden und sollte vom Auftraggeber nicht als Hinweis auf versprochene Ergebnisse oder das Niveau der Ergebnisse ausgelegt werden.
  15. Der Anbieter garantiert keine konkrete Anzahl an Leads, Kunden- oder Bewerbungsanfragen und keine diesbezüglich bestimmte Qualität im Rahmen der durch die für den Kunden lancierten Werbekampagnen oder der Beratung.

§9 Geheimhaltungspflicht

  1. Der Anbieter verpflichtet sich gegenüber dem Kunden zur Geheimhaltung solcher Informationen, welche ihm im Rahmen des Vertragsverhältnisses im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrages über den Kunden bekannt geworden sind.
  2. Der Kunde entbindet den Anbieter bereits jetzt von dieser Pflicht für solche Informationen, welche zur Durchführung des Vertrages notwendigerweise an Dritte gegeben werden müssen.
  3. Vertrauliche Informationen sind alle Informationen und Unterlagen der jeweils anderen Partei, die als vertraulich gekennzeichnet oder aus den Umständen heraus als vertraulich anzusehen sind, insbesondere Kundendaten, Informationen über betriebliche Abläufe, Preise der Dienstleistungen oder Produkte des Anbieters, Angebote, andere Vertragsinformationen sowie Know-how etc.
  4. Der Kunde ist verpflichtet, über solche vertrauliche Informationen Stillschweigen zu wahren, besonders gegenüber Dritten, im Internet, offline, anderen Kunden des Anbieters und verpflichtet sich, diese nur für die Durchführung dieses Vertrages und den damit verfolgten Zweck zu verwenden.
  5. Bei der Abgabe von Bewertungen und Kommentaren im Internet und innerhalb von sozialen Medien sowie im Allgemeinen ist der Kunde verpflichtet, auf unsere Interessen Rücksicht zu nehmen, insbesondere ist es dem Kunden nicht gestattet, falsche und nicht wahrheitsgemäße Behauptungen, Schmähkritiken über unsere Dienstleistung/ Produkt oder Informationen gemäß §8 Geheimhaltungspflicht zu veröffentlichen oder zu äußern.
  6. Diese Verpflichtung gilt auch, wenn der Kunde an Offline- und Online Veranstaltungen/ Events oder an Gruppen von uns (z.B. auf Facebook, Whatsapp und Zoom) teilnimmt. Sollten geschäftsschädigende Äußerungen innerhalb von Veranstaltungen, gegenüber Dritten oder unserer Gruppen, gegenüber weiteren Kunden oder Interessenten des Anbieters sowie im Internet publiziert oder geäußert werden, sind wir berechtigt, den Kunden von der Teilnahme an Gruppen auszuschließen und Strafanzeige gegen den Kunden aufgrund von Verleumdung zu stellen.

§10 Urheberrecht und Nutzungsrechte

  1. Sämtliche Urheber-, Nutzungs- oder Schutzrechte an den Inhalten, Darstellungen, Logos, Grafiken und Bildern auf unseren Seiten oder innerhalb unserer Software und Datenbank verbleiben bei dem Anbieter oder dem jeweiligen Rechteinhaber.
  2. Das Nutzungsrecht für Kursmaterialien steht dem Anbieter zur Verfügung und darf ohne vorheriges Einverständnis nicht weitergegeben werden. Der Anbieter erhält ein räumlich und zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den Bildern und Ergebnissen von Aufträgen zum Zwecke der Bewerbung des Portals und der darauf angebotenen Funktionen und Leistungen.
  3. Mit Abschluss eines Auftrages gehen die Nutzungsrechte an den Ergebnissen (z.B. in Form von Testimonials) ausschließlich, räumlich und zeitlich unbeschränkt an den Anbieter über.
  4. Der Kunde stimmt zu, dass der Anbieter das Recht hat, Materialien, seinen/ihren Namen, Projekte, Bild- und Videomaterial sowie Nachrichten bspw. über Erfolge, sein/ihr Logo etc. zeitlich und örtlich unbeschränkt , für das Portfolio des Unternehmens, Muster, Schulungszwecke, Eigenwerbung einschließlich Werbung für das Geschäft des Unternehmens, auf Social Media-Plattform, auf der eigenen Website und jeglichen Werbemitteln zu verwenden und den Kunden namentlich in jedem Medium als Referenz zu nennen. Dies umfasst auch die Nennung und Benutzung evtl. geschützter Marken, Bezeichnungen oder Logos sowie dessen Bildnis und auch. Der Anbieter ist zur Nennung nicht verpflichtet.
  5. Der Kunde stimmt mit der Teilnahme an Offline- und Online Veranstaltungen oder an Gesprächen mit dem Anbieter (telefonisch oder per Video) zu, dass diese aufgezeichnet und ebenso für Werbezwecke genutzt oder anderweitig verwendet und verbreitet werden dürfen.
  6. Aufgenommenes Ton- und Videomaterial darf der Anbieter uneingeschränkt im Internet und in den sozialen Medien verbreiten und für Werbe- und Referenzzwecke dauerhaft nutzen.
  7. Alle Ton- und Videorechte liegen in der Hoheit des Anbieters.
  8. Alle Dateien, Dokumente, Zugänge, Videos etc. , die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden gehören dem Anbieter und sind unaufgefordert nach Beendigung des Vertrages bzw. der vereinbarten Laufzeit dem Anbieter zurückzugeben und anschließend zu löschen. Insbesondere dürfen diese nicht auf Geräten oder Servern des Kunden gespeichert werden.
  9. Zuwiderhandlungen werden zur Strafanzeige gebracht.
  10. Der Anbieter hat an allen Bildern, Videos, Texten, Werbekampagnen, Dokumente, Creatives, Webinaren, Datenbanken, Programme/ Tools etc. , die von ihnen erstellt und veröffentlicht werden, Urheberrechte. Jegliche Nutzung ist ohne Zustimmung von dem Anbieter nicht gestattet.
  11. Der Kunde erhält ausschließlich für die Dauer der Vertragslaufzeit ein einfaches Nutzungsrecht in Bezug auf die von uns für die Zusammenarbeit, hinterlegten Inhalte. Eine Weitergabe an Dritte oder eine Vervielfältigung der von uns hinterlegten Inhalte, Dokumente, Content oder Werbekampagnen ist strengstens untersagt. Vervielfältigt der Kunde Inhalte etc. oder gibt diese an nicht berechtigte Dritte weiter, gilt ein angemessene und von uns festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe als vereinbart.
  12. Der Kunde erhält kein Nutzungsrecht in Bezug auf Werbetexte / Anzeigen, Content oder ganzheitliche Werbekampagnen, die von uns im Werbemanager, auf unseren Webseiten oder innerhalb von Foren / Gruppen / Clouds/ Ordner veröffentlicht sind und ist verpflichtet dazu, diese nach Ende der Laufzeit unaugefordert auf allen gängigen Kanälen zu löschen, sofern das der Anbieter nicht bereits getan hat.
  13. Es ist untersagt, die vermittelten Inhalte, Content, Werbekampagnen etc. und die zur Verfügung gestellten Vorlagen, Strategien und Konzepte nach Ende der Vertragslaufzeit weiterhin zu nutzen oder an Dritte weiterzugeben sowie sie im gewerblichen Kontext (an Dritte) anzubieten, sofern dies nicht eindeutig mit dem Anbieter abgestimmt wurde. Dies gilt auch, wenn die Inhalte, Werbekampagnen etc. auf z.B. den Social Media Kanälen oder im Business Manager des Kundens hinterlegt sind. Verstößt der Kunde gegen diese Vereinbarung, gilt eine angemessene und von uns festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe als vereinbart.
  14. Zuwiderhandlungen gegen die Absätze werden bei einer Strafverfolgungsbehörde zur Anzeige gebracht.

§11 Form von Erklärungen

  1. Rechtserhebliche Erklärungen und Anzeigen, die der Kunde dem Anbieter oder einem Dritten gegenüber abzugeben hat, bedürfen der Textform.
  2. Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Wirksamkeit einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.

§12 Datenschutz, Einwilligung in Datenverarbeitung und Kontaktaufnahme

  1. Wir informieren separat in unserer Datenschutzerklärung über die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die diesbezüglichen Rechte der Betroffenen. Sie bestätigen, unsere Datenschutzerklärung vor Inanspruchnahme unserer Dienste zur Kenntnis genommen zu haben und damit einverstanden zu sein.
  2. Sie willigen widerruflich in die Kontaktaufnahme durch unser Unternehmen im Wege von Fernkommunikationsmitteln ein (z.B. E-Mail, SMS, Telefon, Messenger-Dienste). Sollten Sie einer Kontaktaufnahme durch uns widersprechen, müssen Sie uns dafür eine E-Mail zukommen lassen an: [email protected]. In Ihrer Widerspruchs-E-Mail sind sämtliche Kontaktmöglichkeiten von Ihnen zu benennen, über die wir Sie nicht mehr kontaktieren dürfen.
  3. Sie willigen widerruflich in die Speicherung und Verarbeitung sämtlicher von Ihnen bei uns hinterlassenen personenbezogenen Daten (z.B. Terminkalender: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, persönliche Interessen, finanzielle Verhältnisse, Ziele, Charakterfragen) ein. Sie willigen unwiderruflich in den Einsatz von Cookies innerhalb unserer Dienste, in die Auswertung, Speicherung und Zusammenführung Ihres Nutzerverhaltens sowie in die Verarbeitung und Übermittlung Ihrer bei uns hinterlassenen personenbezogenen Daten und Nutzerprofile zu Marketing- und Werbezwecken an dritte Unternehmen aus Nicht-EU/EWR-Staaten) ein. Ein Widerruf für die Nutzung ist jederzeit möglich.
  4. Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit zu ändern. Dafür wird der Anbieter den Kunden rechtzeitig benachrichtigen. Widerspricht der Kunde den neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht innerhalb einer Frist von einer Woche nach Benachrichtigung, gelten die geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen als vom Kunden angenommen.

§13 Erfüllungsort – Rechtswahl – Gerichtsstand

  1. Die gesetzlichen Regelungen über die Gerichtsstände bleiben unberührt, soweit sich nicht aus der Sonderregelung des Absatzes 3 etwas anderes ergibt.
  2. Für die Verträge nach Maßgabe dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  3. Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Kunden, Einzelunternehmen oder Personengesellschaften, Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen aus Verträgen ist der Geschäftssitz des Anbieters, auch falls der Kunde nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland verlegt. Dies gilt auch, wenn der Wohnsitz oder der gewöhnliche Aufenthalt des Kunden zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem Wohnsitzgericht zu verklagen.

§14 Wettbewerbsverbot

  1. Dem Kunden ist es untersagt während der Vertragslaufzeit sowie für die Dauer von zwei Jahren nach Ende der Vertragslaufzeit Dienste und Leistungen anzubieten, die in direkter Konkurrenz zu den Diensten und Leistungen des Anbieters stehen und sich in Art und Umfang an den angewandten Methoden und Techniken, den verwendeten Materialien oder den vermittelten Inhalten und Erkenntnissen des Anbieters orientieren.
  2. Dem Kunden ist es nicht gestattet andere Kunden (auch ehemalige), Abonnenten oder Interessenten/ Leads des Anbieters zu kontaktieren oder mit ihnen zu kommunizieren, insbesondere nicht, wenn es sich dabei um die Bewerbung anderer oder eigener Produkte oder Dienstleistungen handelt.
  3. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen alle in den AGB genannten Verbote verpflichtet sich der Kunde eine Vertragsstrafe in Höhe von mindestens 50.000,00 Euro oder höher an den Anbieter zu zahlen. Über die Vertragsstrafe hinausgehende Schadenersatzansprüche des Anbieters bleiben hiervon unberührt.
  4. Der Anbieter ist berechtigt bei wiederholter schuldhafter Zuwiderhandlung des Kunden die Zugänge zu deren Programmen, Inhalten und Trainings nach billigem Ermessen vorübergehend oder dauerhaft zu sperren. Dabei bleiben die vertraglichen Verpflichtungen des Kunden dem Anbieter gegenüber unberührt.
  5. Im Falle der Zuwiderhandlung gegen das Wettbewerbsverbot kann der Anbieter von dem Kunden vollständige und lückenlose Auskunft über das Ausmaß des Verstoßes, insbesondere über die vom Kunden in diesem Zusammenhang erzielten Umsätze und Gewinne verlangen. Eine Zuwiderhandlung gegen das Wettbewerbsverbot berechtigt den Anbieter außerdem, den Kunden vom Mitgliederbereich und weiteren Plattformen etc. auszuschließen.
  6. Es ist untersagt, die vermittelten Inhalte und die zur Verfügung gestellten Vorlagen, Strategien, Videos, Leitfäden, Konzepte etc. an Dritte zu zeigen, weiterzugeben oder sie im gewerblichen Kontext an Dritte anzubieten, sofern dies nicht eindeutig mit dem Anbieter abgestimmt wurde. Verstößt der Kunde gegen diese Vereinbarung, gilt eine angemessene und von uns festzusetzende und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfende Vertragsstrafe als vereinbart, jedoch in Höhe von mindestens 50.000,00 Euro oder mehr. 
  7. Alle Dateien, Dokumente, Zugänge, Videos etc. , die dem Kunden zur Verfügung gestellt werden gehören dem Anbieter und sind unaufgefordert nach Beendigung des Vertrages bzw. der vereinbarten Laufzeit dem Anbieter zurückzugeben und anschließend zu löschen. Insbesondere dürfen diese unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben oder denen gezeigt werden.
  8. All diese Bestimmungen gelten auch im Zusammenhang der Inhalte aus den anderen Paragrafen (§) dieser AGB. 

§15 Kommunikation

  1. Der Kunde stimmt zu, dass die Kommunikation ausschließlich per E-Mail und Zoom erfolgt. In dringenden Angelegenheiten per Messenger wie Whatsapp.
  2. Fragen seitens des Kundens sind dem Anbieter gebündelt zu stellen.
  3. Sollte der Kunde die Telefonnummer des Anbieters haben, ist der Kunde nicht berechtigt den Anbieter anzurufen, insbesondere nicht ohne vorherige Ankündigung und einer ausführlichen Beschreibung des Anliegens.
  4. Die Geschäftszeiten des Anbieters sind Montags bis Freitag i.d.R. von 12:00 - 18:00 Uhr, ausgenommen sind Wochenenden und reguläre Feiertage. Die Angaben können jederzeit abweichen.
  5. Das Unternehmen antwortet in der Regel innerhalb von 24-48 Stunden auf E-Mails, ausgenommen an Wochenenden und regulären Feiertagen.
  6. Bucht der Kunde nicht innerhalb des monatlichen Zeitintervalls der Laufzeit einen Termin mit dem Anbieter, sofern ihm Gespräche/ Telefonate/ Zoom-Meetings im Hauptvertrag zustehen, so verfallen diese für den jeweiligen Zeitraum und können nicht nachgeholt werden.
  7. Sofern kein freier Termin verfügbar und nicht buchbar ist, ist der Kunde dazu verpflichtet, dem Anbieter dies unverzüglich mitzuteilen, sodass ein manueller Termin ausgemacht werden kann.

§16 ODR​-Richtlinie

  1. Online-​Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR​VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-​Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden.
  2. Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitschlichtungsstelle teilzunehmen.

© Hakan Ersu